Bausparlexikon

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A

Abschlussgebühr

Bei Abschluss eines Bausparvertrags erheben Bausparkassen eine sogenannte Abschlussgebühr. In der Regel beträgt sie zwischen 1 und 1,6 % der Bausparsumme.

Mehr Informationen zur Abschlussgebühr

Agio

Wird ein Darlehen ausgezahlt, besteht die Möglichkeit, dass ein Aufschlag auf die Darlehenssumme aufgerechnet wird, das sogenannte Agio. Dieses wird üblicherweise in Prozent angegeben. Das Gegenteil des Agios ist das Disagio.

Details zum Agio beim Bausparvertrag

ABB – Allgemeine Bausparbedingungen

Beim Bausparen gelten die Allgemeinen Bausparbedingungen. Sie sind Teil jedes Vertrags und regeln die wesentlichen Bestandteile des Bausparvertrags. Ihre sind von der Finanzaufsichtsbehörde (BaFin) genehmigt.


Altersvorsorge

Der Bausparvertrag kann als private Altersvorsorge genutzt werden, vor allem wenn er für die Finanzierung eines Eigenheims eingesetzt wird.

Mehr zum Bausparvertrag als Altersvorsorge


Annuitätendarlehen

Beim Annuitätendarlehen werden während der Sollzinsbindungsfrist stets gleich hoch bleibende Raten eines Darlehens getilgt. Diese Raten enthalten sowohl einen Tilgungs- als auch einen Zinsanteil, deren Anteil während der Laufzeit innerhalb der Rate stetig angepasst wird. Zu Beginn wird ein größerer Zinsteil gezahlt, zum Ende der Laufzeit hin ein größerer Tilgungsteil.


Arbeitnehmersparzulage

Für die Anlage von vermögenswirksamen Leistungen kann vom Staat eine Förderung gezahlt werden, die Arbeitnehmersparzulage. Beim Bausparen wird maximal ein Betrag von 470 Euro jährlich gefördert. Die Arbeitnehmersparzulage beträgt 9 % des förderfähigen Betrags. Sie unterliegt Einkommensgrenzen. Bei Ledigen dürfen 17.900 Euro des jährlich zu versteuernden Einkommens, bei Eheleuten 35.800 Euro nicht überschritten werden. Es besteht eine Bindungsfrist von 7 Jahren.

Mehr Informationen zur Arbeitnehmersparzulage


B

Bausparbeitrag

Als Bausparbeitrag wird die regelmäßige, monatliche Sparleistung des Bausparers bezeichnet, die auf den Bausparvertrag eingezahlt wird. Termin für die Einzahlungen und deren Höhe können frei gewählt werden, allerdings verlängert bzw. verkürzt sich die Ansparphase entsprechend der Ratenhöhe.

Details zum Bausparbeitrag



Bauspardarlehen

Das Bauspardarlehen wird nach erfolgreicher Zuteilung zusammen mit dem angesparten Guthaben ausgezahlt. So erhält der Bausparer also die vollständige Bausparsumme in einer einzigen Auszahlung. Das Bauspardarlehen darf nur für wohnwirtschaftliche Zwecke genutzt werden und muss durch ein Grundpfandrecht abgesichert werden. Das Darlehen wird mit einem im Bausparvertrag festgehaltenen Zinssatz verzinst.

Weitere Informationen zum Bauspardarlehen



Bausparförderung

Der Staat fördert das Bausparen mit der Wohnungsbauprämie, der Arbeitnehmersparzulage und Wohn-Riester-Zulagen (auch Eigenheimrente).

Überblick zu den verschiedenen Bausparförderungen

Bausparguthaben

Die monatlichen Sparbeiträge während der Ansparphase werden auf ein Bausparkonto eingezahlt und bilden zusammen mit den Zinsen sowie eventuell anfallenden Bausparprämien und vermögenswirksamen Leistungen das Bausparguthaben.

Informationen zum Aufbau des Bausparguthabens


Bausparsofortdarlehen

Ein Bausparsofortdarlehen, häufig auch Bausparsofortfinanzierung genannt, ist eine Kombination aus Bausparvertrag und Immobilienfinanzierung. Das Besondere: Bausparer können sofort das Eigenheim finanzieren und zahlen parallel in einen Bausparvertrag ein.

Mehr Informationen zum Bausparsofortdarlehen


Bausparsumme

Ein Bausparvertrag wird immer über eine bestimmte Summe abgeschlossen, die vom Bausparer frei gewählt werden kann. Diese Summe wird dem Bausparer bei der Zuteilung ausgezahlt, falls er sich für ein Bauspardarlehen entscheidet. Die Bausparsumme setzt sich aus dem Bausparguthaben und dem Bauspardarlehen zusammen.

Mehr Informationen zur Bausparsumme

Bauspartarif

Im Bauspartarif sind alle wesentlichen Konditionen des Bausparvertrags festgehalten. Dazu gehören unter anderem Gebühren und weitere Kosten, die Höhe der Guthaben- und Darlehenszinsen, die Zuteilungsvoraussetzungen und die Höhe der Spar- und Tilgungsbeiträge. Bausparkassen bieten in der Regel unterschiedliche Tarife für verschiedene Verwendungszwecke an.

Interessantes zu Bausparvertrag und Bauspartarifen

Bausparvertrag

Ein Bausparvertrag ist ein Vertrag, der von einer Privatperson mit einer Bausparkasse abgeschlossen wird. Erfüllt der Bausparer die Sparleistungen, erwirbt er das Recht auf ein Bauspardarlehen. Der Bausparvertrag wird über eine bestimmte Bausparsumme abgeschlossen, die auch als Berechnungsgröße für die monatlichen Sparleistungen, Tilgungsbeiträge und die Mindestansparung dient. Nach erfolgreicher Zuteilung wird dem Bausparkunden die Bausparsumme (angespartes Guthaben plus Bauspardarlehen) ausgezahlt.

Alle Informationen zum Bausparvertrag

Beleihungswert

Laut Bausparkassengesetz dürfen Bauspardarlehen nur bis zu einem maximalen Beleihungswert von 80% vergeben werden. Der Beleihungswert ist der angenommene Wert bei einer Beleihung, der den festgestellten Verkaufswert eines Grundstückes nicht übersteigen darf. Zur Feststellung des Wertes können nur die dauernden Eigenschaften eines Grundstücks und der Ertrag berücksichtigt werden, die bei ordnungsgemäßer Nutzung jedem Besitzer nachhaltig gewährt werden können.


Bewertungszahl

Die Höhe der Bewertungszahl legt die Reihenfolge der Zuteilung der einzelnen Bausparverträge innerhalb einer Bausparkasse fest. Sie errechnet sich aus diversen Faktoren, die sich auf die Sparleistungen des Bausparers beziehen. Jede Bausparkasse beruft sich dabei auf eine eigene Berechnungsformel.

Informationen zur Bewertungszahl


Bindungsfrist

Um die Wohnungsbauprämie zu erhalten, muss eine Bindungsfrist von mindestens sieben Jahren ab Datum des Abschlusses eingehalten werden. Die Bindungsfrist bezieht sich auf die Sparphase des Bausparvertrags. Bei Verträgen, die nach dem 01.01.2009 abgeschlossen wurden, muss das Sparguthaben zwingend für einen wohnwirtschaftlichen Zweck verwendet werden, da ansonsten der Anspruch auf die Prämie verfällt. Bei Verträgen, die bereits vor dem 31.12.2008 abgeschlossen wurden und eine erste Einzahlung erhielten, kann man nach der siebenjährigen Bindungsfrist frei über das Sparguthaben verfügen. Die Wohnungsbauprämie muss nicht an das Finanzamt zurückgezahlt werden. Bausparer unter 25 Jahren haben die einmalige Möglichkeit auch ohne wohnwirtschaftliche Verwendung die Wohnungsbauprämie zu erhalten.

Zusammenhang Wohnungsbauprämie und Bindungsfrist

Bruttoeinkommen

Als Bruttoeinkommen wird das Gesamteinkommen ohne Abzüge (Steuern und Sozialabgaben) bezeichnet.


C

D

Darlehensbetrag

Der Darlehensbetrag ist der Betrag, der als Kredit ausgezahlt wird und im Kredit- bzw. Darlehensvertrag vereinbart ist.


Darlehenszinsen

Der Darlehenszinssatz wird in Prozent angegeben und legt fest, welche Zinsen für das Darlehen an die Bausparkasse gezahlt werden müssen. Die Höhe der Darlehenszinsen ist tarifabhängig und wird bei Vertragsabschluss festgelegt. Er kann sich während der gesamten Vertragslaufzeit nicht ändern.

Mehr Informationen zu den Darlehenszinsen beim Bausparvertrag

Disagio

Das Disagio wird üblicherweise in Prozent angeben. Bei einem Disagio handelt es sich um einen Abschlag vom Nennwert (Betrag) des Darlehens. Wird ein Darlehen in Höhe von 100.000 Euro mit 1 % Disagio aufgenommen, so werden dem Kunden nur 99.000 Euro ausgezahlt. Zurückzahlen muss er aber dennoch 100.000 Euro.


E

Effektiver Jahreszins

Mit dem effektiven Jahreszins können die Gesamtkosten eines Darlehens berechnet werden, abhängig vom Darlehensbetrag. Die Angabe des effektiven Jahreszinses ist zwingend notwendig und gesetzlich vorgeschrieben. So kann eine transparentere Vergleichbarkeit verschiedener Darlehen geschaffen werden. Der Effektivzins berechnete sich aus dem Sollzins sowie eventuell anfallenden Gebühren oder anderer Kosten der Zinsbindung und Tilgung.


Eigenheimrente

Die Eigenheimrente ist eine Form der Altersvorsorge, die im Eigenheimrentengesetz geregelt ist. Der Erwerb von Wohneigentum wird daher ebenfalls mit der Riester-Zulage gefördert. Sowohl das Sparen für einen Kauf oder Bau (Bausparvertrag), wie auch das Tilgen eines Immobiliendarlehens werden subventioniert. Bausparen wird voll riester-gefördert, erhält also die maximalen Förderungszahlungen.

Details zur Eigenheimrente mit WohnRiester

Eigenkapital

Bei einer Immobilienfinanzierung werden die Geldmittel, die der Darlehensnehmer aus seinem eigenen Vermögen in die Finanzierung einer Immobilie mit einbringt, als Eigenkapital bezeichnet. Zu diesem Eigenkapital können zählen: Sparguthaben, Bargeld, Festgeld, Wertpapiere und auch das Bausparguthaben. Mit Eigenkapital werden in der Regel auch die Nebenkosten gezahlt.


Eigenleistung

Als Eigenleistung werden Beiträge des Darlehensnehmers bezeichnet, die er mit seiner eigenen Arbeitskraft einbringt. Zum Beispiel, wenn er bestimmte Tätigkeiten beim Bau selbst ausführt.


Einkommen

Zieht man vom Bruttoeinkommen Freibeträge, Werbungskosten, Sonderausgaben und andere mögliche Abzugsposten ab, erhält man das zu versteuernde Einkommen. Zu den Abzugsmöglichkeiten gehören Freibeträge für Kinder, Abzüge für Werbungskosten und Sonderausgaben, zum Beispiel für die Altersvorsorge, Arbeitslosen- und Krankenversicherung.


F

G

Grundbuch

Das Grundbuch wird bei den Amtsgerichten als öffentliches Register geführt. Darin festgehalten sind die Rechtsverhältnisse (beispielsweise Eigentumsverhältnisse) an Grundstücken bzw. Eigentumswohnungen, sowie evtl. bestehende Hypotheken, Grundschuldverhältnisse oder andere Grunddienstbarkeiten. Auf Wunsch kann jeder mit berechtigtem Interesse Einsicht nehmen.


Grunderwerbsteuer

Wird ein Grundstück oder eine Immobilie erworben, wird bei Abschluss des notariellen Kaufvertrags eine Steuerabgabe fällig, die sogenannte Grunderwerbsteuer. Sie wird von den Bundesländern selbst festgelegt und kann von Land zu Land variieren. Derzeit werden Abgaben in Höhe von 3,5 % bis 6,5 % erhoben.


Grundschuld

Bei einem Immobilienkauf wird häufig eine Grundschuld zur Absicherung des Darlehens vereinbart. Bei der Grundschuld handelt es sich um ein Grundpfandrecht, das besagt, dass eine bestimmte Geldsumme aus dem Grundstück oder der Eigentumswohnung an den Berechtigten (in der Regel eine darlehensgebende Bank) zu zahlen ist. Im Unterschied zur Hypothek ist die Grundschuld nicht fest mit einer bestimmten Forderung, also einem konkreten Darlehensvertrag, rechtlich verknüpft. Die Grundschuld wird im Grundbuch festgehalten.


Guthabenzinsen

Auf das Bausparguthaben, das der Bausparer regelmäßig anspart, gewährt die Bausparkasse Zinsen. Diese Guthabenzinsen sind bereits bei Vertragsabschluss bekannt und können sich während der Laufzeit nicht ändern. Die exakte Höhe ist tarifabhängig.

Mehr Informationen zu Guthabenzinsen

H

Herstellungskosten

Als Herstellungskosten werden alle Kosten bezeichnet die zur Herstellung eines Gebäudes dienen. Dazu gehören auch Erschließungskosten, Architektenhonorar und die Grundstückskosten selbst.


Hypothek

Die Hypothek ist ein sogenanntes streng akzessorisches Pfandrecht, das zur Absicherung eines Darlehens durch eine vorhandene Immobilie oder ein Grundstück dient. Sie wird ins Grundbuch eingetragen. Im Gegensatz zur Grundschuld ist sie an eine bestimmte Forderung gebunden.


I

J

K

Kündigung des Bausparvertrags

Ein Bausparvertrag kann jederzeit durch den Bausparer gekündigt werden. Die Kündigung muss schriftlich erfolgen. Zu beachten sind die vertragliche festgelegten Fristen und Bedingungen für eine Kündigung.

Vorgehen bei der Bausparvertrag Kündigung

L

M

Mindestansparguthaben

Bei einem Bausparvertrag kann erst dann die Zuteilung erfolgen, wenn eine im Vertrag festgelegte Summe an Bausparguthaben vorhanden ist.

Nähere Informationen zum Mindestansparguthaben

Mindestansparzeit

Bevor ein Bausparvertrag zugeteilt werden kann, muss der Bausparer eine im Vertrag festgelegte Mindestzeit in den Bausparvertrag einzahlen bzw. bei einer Einmalzahlung muss der Bausparvertrag eine entsprechende Mindestzeit lang ruhen. Die Mindestansparzeit oder auch Mindestlaufzeit ist nicht das gleiche wie die effektive Wartezeit, da bei Erreichen der Mindestansparzeit nicht eine sofortige Auszahlung erfolgen kann.

Details zur Mindestlaufzeit

Mindestbewertungszahl

Um eine Zuteilung zu erhalten, muss auch eine bestimmte Höhe der Bewertungszahl erreicht werden. Die Bewertungszahl ist von mehreren Faktoren abhängig und wird von jeder Bausparkasse nach einem eigenen System berechnet.

Informationen zur Mindestbewertungszahl

N

Nettodarlehensbetrag

Der Nettodarlehensbetrag entspricht dem Auszahlungsbetrag eines Darlehens, also dem Betrag den der Darlehensnehmer als Kredit ausgezahlt bekommt.


O

Optionstarif

Mit einem Optionstarif können Bausparer auch während der Laufzeit eines bestehenden Bausparvertrags in einen anderen Tarif wechseln.


P

Q

R

Regelsparbeitrag

Im Bausparvertrag wird ein monatlicher Sparbetrag festgehalten, der vom Bausparer regelmäßig in den Bausparvertrag eingezahlt werden kann. Dieser wird Regelsparbeitrag genannt.

Details zum Regelsparbeitrag

S

Sollzinsbindungsfrist

Unter Sollzinsbindungsfrist versteht man den Zeitraum, für den die Sollzinsen eines Darlehens festgeschrieben sind, sich also nicht ändern können.


Sollzinssatz

Der Sollzinssatz ist der Zinssatz, der für ein Darlehen gilt. Berücksichtigt werden dabei keine Gebühren für den Abschluss, das Darlehen oder sonstiger Art sowie ein mögliches Disagio. Diese Kosten werden aber im Effektivzinssatz berücksichtigt. Es gibt zwei Arten des Sollzinssatzes. Zum einen den veränderlichen Sollzinssatz, bei dem jederzeit die Zinsen angepasst werden können. Zum anderen den gebundenen Sollzinssatz. Bei diesem gilt für die gesamte Sollzinsbindungsfrist der gleiche Zinssatz.


Sondersparzahlungen

Bausparer haben die Möglichkeit, zusätzlich zum monatlichen Regelsparbeitrag, weitere Einzahlungen auf das Sparguthaben zu leisten. Sie können einmalig oder monatlich erfolgen. Die Bausparkasse muss eine Genehmigung für diese Extrazahlungen erteilen.


Sondertilgung

Wird ein Darlehen teilweise oder vollständig frühzeitig zurückgezahlt, spricht man von einer Sondertilgung. Bei Bauspardarlehen sind Sondertilgungen jederzeit und in beliebiger Höhe möglich. Bei Baufinanzierungen hängen Sondertilgungen von den vertraglich getroffenen Vereinbarungen ab. Unter Umständen muss eine Gebühr entrichtet werden.


Sparerfreibetrag

Der Sparerfreibetrag ist ein Freibetrag, der bei der Steuer Anwendung findet. Bis zu dieser Höhe erzielte Kapitalerträge müssen nicht versteuert werden. Derzeit beträgt der Sparerfreibetrag, der auch Sparerpauschbetrag genannt wird, 801 Euro für Alleinstehende, für Verheiratete entsprechend 1.602 Euro.

Informationen zum Thema Sparerfreibetrag


Sparphase

Als Sparphase oder auch Ansparphase wird der Zeitraum von Vertragsabschluss bis zur Zuteilung bezeichnet. In dieser Phase wird das Guthaben des Bausparvertrags angespart.

Mehr zum Ablauf der Sparphase

T

Tilgungsbeitrag

Während der Darlehensphase entrichtet der Bausparer regelmäßige Zahlungen zur Rückzahlung des Bauspardarlehens. Diese Zahlungen werden als Tilgungsbeitrag bezeichnet und setzen sich aus einem Tilgungsanteil und den Zinsen für das Darlehen zusammen. Der Tilgungsbeitrag bleibt im Rahmen eines Annuitätendarlehens während der gesamten Darlehenslaufzeit gleich hoch.


Tilgungsdauer

Die Tilgungsdauer wird auch als Tilgungsphase oder Darlehensphase bezeichnet. In dieser Zeitspanne zahlt der Bausparer nach erfolgter Zuteilung das erhaltene Darlehen inklusive Zinsen zurück. In der Regel dauert diese Phase zwischen 6 und 14 Jahren. Da bei einem Bausparvertrag jederzeit Sondertilgungen möglich sind, kann sich diese Zeit entsprechend verkürzen.

Mehr Informationen zur Tilgungsdauer

U

V

Verkehrswert

Der Verkehrswert wird häufig auch als Marktwert bezeichnet. Dieser Wert sagt aus, welchen Preis ein Objekt unabhängig vom Zeitpunkt des Verkaufes aufgrund seines Sachwertes unter Berücksichtigung verschiedener Einflussfaktoren jederzeit erzielen würde.


Vermögenswirksame Leistungen

Einige Arbeitgeber zahlen ihren Angestellten vermögenswirksame Leistungen. Diese Zahlungen sollen dem Vermögensaufbau dienen und sind an bestimmte Bedingungen geknüpft. Sie können für den Guthabenaufbau und die Tilgung beim Bausparen genutzt werden. Sie sind außerdem eine Voraussetzung für den Erhalt der Arbeitnehmersparzulage.

Informationen zu Erhalt und Nutzung von vermögenswirksamen Leistungen

W

Wartezeit

Der Zeitraum von Vertragsbeginn bis zur Zuteilung wird als Wartezeit bezeichnet. Die Wahl des Bauspartarifs und die Höhe der Sparleistungen können die Wartezeit beeinflussen. Allerdings haben auch die anderen Bausparer Einfluss auf die Wartezeit, da auch ihre Zuteilungen und Darlehen berücksichtigt werden müssen. Die Wartezeit kann somit nur geschätzt werden.


Wohnungsbauprämie

Die Wohnungsbauprämie ist eine staatliche Förderung, die Bausparer erhalten können. Sie ist sowohl an Einkommensgrenzen als auch an eine wohnwirtschaftliche Verwendung gebunden. Für Bausparer unter 25 Jahren gelten Sonderregelungen.

Details zu Erhalt und Höhe der Wohnungsbauprämie

X

Y

Z

Zahlungsverzug

Sollte ein Darlehensnehmer seine monatlichen Tilgungsbeiträge nicht pflichtgemäß zahlen und auch auf Aufforderung (Mahnung) seiner Zahlungspflicht nicht nachkommen, gerät er in Zahlungsverzug. Infolgedessen muss er den durch den Verzug evtl. entstandenen Schaden ersetzen. Zu diesem Schaden gehören zum Beispiel Verzugszinsen oder Rechtsverfolgungskosten.


Zielbewertungszahl

Die niedrigst-mögliche Bewertungszahl mit der man eine Zuteilung erhalten wird heißt Zielbewertungszahl.

Informationen zur Zielbewertungszahl

Zuteilung

Mit der Zuteilung wird festgestellt, dass der Bausparer alle erforderlichen Leistungen erbracht hat um seinen Anspruch auf ein Bauspardarlehen geltend zu machen. Die Reihenfolge in der Bausparer das Darlehen erhalten, richtet sich nach der Bewertungszahl. Diese wird mittels verschiedener Faktoren ermittelt, abhängig zum Beispiel von Sparleistungen sowie der Sparzeit.

Mehr Informationen zur Zuteilung

Zuteilungsmasse

Die Zuteilungsmasse besteht aus den Geldmitteln, die für die Zuteilungen der Bausparverträge verfügbar sind. Sie besteht aus den Sparzahlungen, den gutgeschriebenen Zinsen, den bereits gutgeschriebenen Wohnungsbeiträgen und den Tilgungszahlungen der Darlehen.


Zuteilungstermin

Am Zuteilungstermin werden die Bausparverträge zugeteilt. Er ist nicht das gleiche wie der Stichtag, der für die Feststellung der Zuteilungsvoraussetzungen relevant ist, also wie viele Bausparer in diesem Monat die notwendigen Voraussetzungen für eine Zuteilung erfüllen.