Die höchsten Mietpreise Deutschlands – hier wohnt es sich nicht gerade günstig

Über 2000 Euro monatlich für eine Zwei-Zimmer-Wohnung – das ist Realität für viele Anwohner der englischen Hauptstadt London. Auch wenn die Mietpreise in Deutschland davon (noch) entfernt sind. Eine großzügige, zentral gelegene Mietwohnung ist in Großstädten für viele nicht mehr bezahlbar. Die Mietpreisbremse konnte dieser Entwicklung nicht entgegensteuern. München ist dafür nur ein Beispiel.

Das sind die höchsten Mietpreise in Deutschland

Traditionelle chinesische Gebäude

Im Vergleich zu den Londoner Mieten ist die aktuelle Durchschnittsmiete in Deutschland ein Schnäppchen: Laut dem Mietspiegelindex von 2016 der F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH liegt diese nämlich bei 6,54 Euro/qm. Doch es gibt deutliche Ausreißer nach oben.

Natürlich München

Es ist keine Überraschung, dass die bayerische Landeshauptstadt mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 11,18 Euro auch im aktuellen Mietspiegel-Index von 2016 der F+B GmbH den Spitzenplatz belegt. Doch einige andere Platzierungen mögen verwundern.

Stuttgart fast genauso teuer

Stuttgart rangiert mit einer durchschnittlichen Nettokaltmiete von stolzen 9,76 Euro pro Quadratmeter auf Platz zwei, direkt hinter München. Das ist fast doppelt so viel wie der bundesweite Durchschnitt. Auch im Umland wird‘s nicht erschwinglicher. Leinfelden-Echterdingen, südlich von Stuttgart, und Tübingen landen auf Platz 3 und 4. Gründe für die hohen Mietpreise in der baden-württembergischen Landeshauptstadt und Umgebung sehen viele in der gestiegenen Nachfrage nach Wohnraum, die u. a. dadurch entsteht, dass viele große Arbeitgeber wie die Daimler oder Robert Bosch AG ihren Hauptsitz in Stuttgart haben.

Hamburg und Frankfurt „nur“ im Mittelfeld

Die Tatsache, dass Wohnen in Germering, Ditzingen oder Remseck am Neckar im Durchschnitt teurer ist als in Hamburg überrascht sicherlich viele. Überhaupt verwundert es, die Hansestadt nur im Mittelfeld vorzufinden. Auch so manch andere Platzierung kommt unerwartet. So belegt beispielsweise Darmstadt Platz 16 direkt hinter Hamburg. Das Gleiche gilt für Wiesbaden. Die hessische Hauptstadt schafft es in die Top Ten der höchsten Mietpreise Deutschlands. Damit liegt Wiesbaden weit vor Frankfurt am Main, wo Mieter durchschnittlich 8,94 Euro für den Quadratmeter Wohnfläche bezahlen. Das reicht für Platz 16 der Rangliste.

In der Hauptstadt geht’s noch günstig

Berlin sucht man auf der Rangliste der höchsten Mietpreise vergeblich. Das liegt u. a. daran, dass Mieten je nach Stadtteil stark variieren können. Und hier bietet die Bundeshauptstadt aufgrund ihrer Größe eine besonders auffällige Spannbreite. Entsprechend ist es möglich, in einigen Ecken Berlins vergleichsweise günstig zu wohnen. Und das ist durchaus etwas Besonderes. Viele Hauptstädtler in europäischen Nachbarländern können davon nur träumen. Die Mietpreise in Deutschland sind hier im Vergleich also häufig sehr viel günstiger.

Mietpreise in Deutschlands Großstädten steigen wohl weiter

Aktuelle Angebotsmieten lassen es erahnen: Die Mietpreise in deutschen Großstädten werden wohl weiter steigen. Auch im Osten, zum Beispiel in Jena oder Erfurt ziehen die Mietpreise – auf deutlich niedrigerem Niveau – an. Gerade Geringverdiener brauchen jedoch bezahlbaren Wohnraum. Und ebenso Durchschnittsverdiener kommen bei 10 Euro – 12 Euro pro Quadratmeter an ihre Grenzen. Viele Deutsche plagt daher die Sorge, sich die Miete irgendwann nicht mehr leisten zu können. Der Wunsch nach Unabhängigkeit von steigenden Mietpreisen ist weit verbreitet.

Alternative Immobilienerwerb

Die gute Nachricht: Konträr zu den Mietpreisen in Deutschland steht die Entwicklung der Bauzinsen. Aufgrund der Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank ist es aktuell sehr günstig, einen Baukredit aufzunehmen. Da die Preise für Eigentumswohnungen bzw. Häuser in Ballungsgebieten ebenfalls ordentlich anziehen, zahlt es sich aus, einen Baukredit mit einem günstigen Zinssatz abzuschließen.

Grundsätzlich gibt es mehrere Möglichkeiten, sich den Traum vom Eigenheim zu erfüllen. Ein Bausparvertrag ist nach wie vor eine sehr beliebte Option. Denn der Bausparvertrag hat einen großen Vorteil: Bausparer sichern sich die aktuell niedrigen Zinsen für die Zukunft. Und können unabhängig von der zukünftigen Mietpreisentwicklung aufs Eigenheim hinarbeiten.

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