Freistellungsauftrag für Bausparvertrag

Individuellen Freistellungsauftrag erstellen

Icon Freistellungsauftrag

Mit einem Freistellungsauftrag können Sie dafür sorgen, dass Ihre Kapitalerträge bis zu einem bestimmten Freibetrag ohne den Abzug von Steuern ausgezahlt werden. Dafür müssen Sie lediglich einen Freistellungsauftrag bei Ihrer Bausparkasse einreichen. Tragen Sie Ihre Daten in die Eingabefelder ein, drucken sie Ihren persönlichen Freistellungsauftrag aus und schicken Sie ihn an Ihre Bausparkasse.

Wir nehmen den Schutz aller Ihrer persönlichen Daten sehr ernst. Alle personenbezogenen Informationen werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Denn Ihre Daten werden lediglich zur Erstellung Ihres individuellen Freistellungsauftrages verwendet und nicht gespeichert.

Ihre Daten

Ihr Bausparvertrag

Ihre Angaben:

Anrede: *

Familienstand: *

Gemeinsamer Freistellungsauftrag:

Daten Ihres Ehegatten / Lebenspartners:

Anrede: *

An:

Ihr Freistellungsauftrag:

Hiermit erteile ich Ihnen den Auftrag, meine bei Ihrem Institut anfallenden Kapitalerträge vom Steuerabzug freizustellen und/oder bei Dividenden und ähnlichen Kapitalerträgen die Erstattung von Kapitalertragssteuer, und zwar *

Hiermit erteilen wir Ihnen den Auftrag, unsere bei Ihrem Institut anfallenden Kapitalerträge vom Steuerabzug freizustellen und/oder bei Dividenden und ähnlichen Kapitalerträgen die Erstattung von Kapitalertragssteuer, und zwar *

Auftragszeitraum:

Dieser Auftrag gilt ab dem 01.01. * beziehungsweise ab Beginn der Geschäftsverbindung *



* Pflichtfelder

Vorschau


Freistellungsauftrag für Kapitalerträge und Antrag auf ehegattenübergreifende / lebenspartnerübergreifende Verlustverrechnung

(gilt nicht für Betriebseinnahmen und Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung)


Vertragsnummer:

Ihr Vertragsnummer

Kontoinhaber:

Anrede:

Herr oder Frau

Titel:

Ihr Titel

Name:

Ihr Name

Abweichender Geburtsname:

Ihr Geburtsname

Straße und Hausnummer:

Straße und Hausnummer

PLZ und Wohnort:

PLZ

 

und Wohnort

Geburtsdatum:

Ihr Geburtsdatum

Familienstand:

ledig, verheiratet / eingetragene Lebensgemeinschaft, getrennt lebend, geschieden, verwitwet

Steueridentifikationsnummer:

Ihre steuerliche Identifikationsnummer


Gemeinsamer Freistellungsauftrag:

ja oder nein

Ehegatte/Lebenspartner:

Anrede:

Herr oder Frau

Titel:

Titel Ihres Ehegatten / Lebenspartners

Name:

Name Ihres Ehegatten / Lebenspartners

Abweichender Geburtsname:

Name Ihres Ehegatten / Lebenspartners

Geburtsdatum:

Geburtsdatum Ihres Ehegatten / Lebenspartners

An:

Bausparkasse:

Ihre Bausparkasse

Straße und Hausnummer:

Straße und Hausnummer Ihrer Bausparkasse

PLZ und Ort:

PLZ

 

und Ort

Unser Freistellungsauftrag:

Hiermit erteilen wir Ihnen den Auftrag unsere bei Ihrem Institut anfallenden Kapitalerträge vom Steuerabzug freizustellen und/oder bei Dividenden und ähnlichen Kapitalerträgen die Erstattung von Kapitalertragssteuer, und zwar

Mein Freistellungsauftrag:

Hiermit erteile ich Ihnen den Auftrag meine bei Ihrem Institut anfallenden Kapitalerträge vom Steuerabzug freizustellen und/oder bei Dividenden und ähnlichen Kapitalerträgen die Erstattung von Kapitalertragssteuer, und zwar

Auftragszeitraum:

Dieser Auftrag gilt ab dem 01.01.Ihr Wunschjahr beziehungsweise ab Beginn der Geschäftsverbindung

Dieser Freistellungsauftrag ersetzt alle Freistellungsaufträge, die wir bisher für diese Vertragsnummer erteilt haben.

Dieser Freistellungsauftrag ersetzt alle Freistellungsaufträge, die ich bisher für diese Vertragsnummer erteilt habe.


Datenübermittlung:

Die in dem Auftrag erhaltenen Daten und freigestellten Beträge werden dem Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) übermittelt. Sie dürfen zur Durchführung eines Verwaltungsverfahrens oder eines gerichtlichen Verfahrens in Steuersachen oder eines Strafverfahrens wegen einer Steuerstraftat oder eines Bußgeldverfahrens wegen einer Steuerordnungswirdigkeit verwendet sowie vom BZSt den Sozialleistungsträgern übermittelt werden, soweit dies zur Überprüfung des bei der Sozialleistung zu berücksichtigenden Einkommens oder Vermögens erforderlich ist (§ 45d EStG).

Erklärung:

Wir versichern, dass unser Freistellungsauftrag zusammen mit Freistellungsaufträgen an andere Kreditinstitute, Bausparkassen, das BZSt usw. den für uns geltenden Höchstbetrag von insgesamt 1.602 € nicht übersteigt. Wir versichern außerdem dass wir mit allen für das Kalenderjahr erteilten Freistellungsaufträgen für keine höheren Kapitalerträge als insgesamt 1.602 € im Kalenderjahr die Freistellung oder Erstattung von Kapitalertragsteuer in Anspruch nehmen.

Die mit dem Freistellungsauftrag angefordeten Daten werden aufgrund von § 44a Abs. 2 und 2a, § 45b Abs. 1 und § 45d Abs.1 EStG erhoben. Die Angabe der steuerlichen Identifikationsnummer ist für die Übermittlung der Freistellungsdaten an das BZSt erforderlich. Die Rechtsgrundlagen für die Erhebung der Identifikationsnummer ergeben sich aus § 139a Abs.1 Satz 12. Halbsatz AO, § 139b Abs.2 AO und § 45d EStG. Die Identifikationsnummer darf nur für Zwecke des Besteuerungsverfahrens verwendet werden.

Erklärung:

Ich versichere, dass mein Freistellungsauftrag zusammen mit Freistellungsaufträgen an andere Kreditinstitute, Bausparkassen, das BZSt usw. den für mich geltenden Höchstbetrag von insgesamt 801 € nicht übersteigt. Ich versichere außerdem dass ich mit allen für das Kalenderjahr erteilten Freistellungsaufträgen für keine höheren Kapitalerträge als insgesamt 801 € im Kalenderjahr die Freistellung oder Erstattung von Kapitalertragsteuer in Anspruch nehme.

Die mit dem Freistellungsauftrag angefordeten Daten werden aufgrund von § 44a Abs. 2 und 2a, § 45b Abs. 1 und § 45d Abs.1 EStG erhoben. Die Angabe der steuerlichen Identifikationsnummer ist für die Übermittlung der Freistellungsdaten an das BZSt erforderlich. Die Rechtsgrundlagen für die Erhebung der Identifikationsnummer ergeben sich aus § 139a Abs.1 Satz 12. Halbsatz AO, § 139b Abs.2 AO und § 45d EStG. Die Identifikationsnummer darf nur für Zwecke des Besteuerungsverfahrens verwendet werden.


Ort

 , 

Datum


Unterschriften:

Unterschrift:

Ihr Name

Name Ihres Ehegatten / Lebenspartners


Hinweis:

Der Höchstbetrag von 1.602 € gilt nur bei Ehegatten / Lebenspartnern, die einen gemeinsamen Freistellungsauftrag erteilen und bei denen die Voraussetzungen einer Zusammenveranlagung im Sinne des § 26 Absatz 1 Satz 1 EStG vorliegt. Der gemeinsame Freistellungsauftrag ist z.B. nach Auflösung der Ehe / Lebenspartnerschaft oder bei dauernd Getrenntlebenden zu ändern. Erteilen Ehegatten / Lebenspartner einen gemeinsamen Freistellungsauftrag, führt dies am Jahresende zu einer Verrechnung der Verluste des einen Ehegatten / Lebenspartner mit den Gewinnen und Erträgen des anderen Ehegatten / Lebenspartner.

Freistellungsaufträge können nur mit Wirkung zum Kalenderjahresende befristet werden. Eine Herabsetzung bis zu dem im Kalenderjahr bereits ausgenutzten Betrag ist jedoch zulässig. Sofern ein Freistellungsauftrag im laufenden Jahr noch nicht genutzt wurde, kann er auch zum 1.Januar des laufenden Jahres widerrufen werden. Der Freistellungsauftrag kann nur für sämtliche Depots oder Konten bei einem Kreditinstitut oder einem anderen Auftragnehmer gestellt werden.

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Freistellungsauftrag: Bausparvertrag, Depot und alle Konten bedenken

Beispiele für Ersparnisse durch den Freistellungsauftrag

Ein Hauptgrund für die Beliebtheit des Bausparvertrages liegt in den Guthabenzinsen, die in der Regel auf das vom Bausparer angesparte Guthaben gezahlt werden. Auch wenn sie in Zeiten des Niedrigzinses aktuell vergleichsweise gering ausfallen, können sich vor allem Besitzer von Altverträgen oft über üppige Zinserträge freuen.

Doch ganz gleich, ob hohe oder geringe Zinsgewinne, eines sollten Sparer immer bedenken: Die erwirtschafteten Guthabenzinsen müssen, ebenso wie andere Erträge, versteuert werden. Es besteht allerdings die Möglichkeit, hier Steuern zu sparen. Jedem Bürger in Deutschland steht ein bestimmter Freibetrag zur Verfügung. Mit einem Freistellungsauftrag kann man veranlassen, dass gewisse Zinseinkünfte von der Steuerpflicht ausgenommen werden.

Grundsätzliches zum Freistellungsauftrag: Bausparer können auch profitieren

Seit 2009 wird die Abgeltungssteuer auf private Kapitalerträge erhoben. Dabei handelt es sich beispielsweise um Gewinne aus dem Handel mit Wertpapieren, Fondserträge oder auch Zinsen. Somit betrifft die Abgeltungssteuer Bausparvertrag, Konto und Depot gleichermaßen. Es gilt ein pauschaler Abgeltungssatz von 25 %, zuzüglich 5,5 % Solidaritätszuschlags plus eventuell anfallender Kirchensteuer. Als sogenannte Quellensteuer wird diese Steuer vom jeweiligen Kreditinstitut oder der Bausparkasse automatisch abgeführt.

Das bedeutet, dass auch die Zinsen beim Bausparvertrag steuerpflichtig sind. Allerdings muss nicht jede Auszahlung wirklich versteuert werden. Denn jedem Bürger steht ein Freibetrag zu, den er auch für Zinserträge aus seinem Bausparvertrag verwenden kann. Dafür muss ein Freistellungsauftrag erteilt werden.

Freistellungsauftrag: Wie hoch ist der Sparer-Pauschbetrag?

Pro Person können 801 Euro an Kapitalerträgen von der Steuerabgabe befreit werden, Ehepaare können einen gemeinsamen Freistellungsauftrag über insgesamt 1.602 Euro stellen. Dabei muss der Betrag nicht nur einem einzigen Kreditinstitut zugewiesen werden, die 801 Euro (beziehungsweise 1.602 Euro) können unter mehreren Banken und Bausparkassen aufgeteilt werden, je nachdem, wo welche Zinserträge zu erwarten sind.

Was ist der Freistellungsauftrag genau und wer kann ihn erteilen?

Freistellungsauftrag und Sparer-Pauschbetrag

In Zusammenhang mit dem Freistellungsauftrag tauchen immer wieder die Begriffe „Sparer-Pauschbetrag“ und Freibetrag auf. Tatsächlich geht es dabei im Grunde um das gleiche. Zunächst sprach man von einem Freibetrag, mit der Neuregelung der Abgeltungssteuer im Jahr 2009 wurde dies in Sparer-Pauschbetrag umbenannt. Gemeint ist damit die privaten Kapitalerträge, die nicht versteuert werden muss, sofern man einen entsprechenden Auftrag gestellt hat.

Der Freistellungsauftrag ist ein Dokument mit der Anweisung eines Steuerpflichtigen an sein Kreditinstitut, Kapitalerträge bis zu einem bestimmten Betrag von der Steuer freizustellen. Dieser vom Antragsteller festgelegte Betrag wird dann von der Gesamtsumme der erwirtschafteten Kapitalerträge beim betreffenden Kreditinstitut abgezogen und nicht versteuert. Er ist also steuerfrei. Der Freistellungsauftrag muss einem vorgeschriebenem Muster folgen und schriftlich eingereicht werden.

Jeder Inhaber eines Kontos, Depots oder Bausparvertrags kann einen Freistellungsauftrag erteilen. Wichtig ist jedoch, dass der Antragsteller mit dem Besitzer des betreffenden Kontos oder Depots identisch ist. Auch Minderjährigen steht ein Freibetrag zu. Die Eltern des minderjährigen Konto- oder Bausparvertrag-Besitzers können für diesen einen von allen gesetzlichen Vertretern unterschriebenen Freistellungsauftrag erteilen.

Ehepartner: Gemeinsamer oder getrennter Freistellungsauftrag?

Ehegatten oder Lebenspartner können sich entscheiden, ob sie einen gemeinsamen oder getrennten Freistellungsauftrag einreichen möchten. Voraussetzung ist, dass sie nicht dauerhaft getrennt leben. Wer sich für einen gemeinsamen Freistellungsauftrag entscheidet, kann gemeinsam über einen Freibetrag von 1.602 Euro verfügen, der auf Konten, Depots oder Bausparverträge verrechnet werden kann.

Mit dem gemeinsamen Freistellungsauftrag besteht gleichzeitig die Möglichkeit, die sogenannte ehegattenübergreifende Verlustverrechnung zu beantragen. Die Bank oder Bausparkasse verrechnet dann sämtliche Gewinne und Verluste miteinander, ganz gleich ob aus einem einzeln oder getrennt geführten Konto, Depot oder Bausparvertrag. Steuererklärung und gemeinsame oder getrennte Veranlagung sind dabei unerheblich. Ist der Sparer-Pauschbetrag auf beiden Seiten anderweitig bereits voll ausgeschöpft, kann die übergreifende Verlustverrechnung dennoch beantragt werden. In diesem Fall wird beim Antrag einfach ein Freistellungsbetrag von 0 Euro angegeben.

Kapitalertragsteuer auf Bausparvertrag? Freistellungsauftrag einfach und unkompliziert einreichen

In Deutschland wird eine Kapitalertragsteuer in Form der Abgeltungssteuer erhoben. Sie fällt, wie der Name vermuten lässt, auf Kapitalerträge an und wird automatisch von Kreditinstituten abgeführt. Die Kapitalertragsteuer betrifft auch Zinserträge aus einem Bausparvertrag. Wer dies umgehen möchte, muss einen entsprechenden Freistellungsauftrag bei seiner Bausparkasse einreichen.

Häufig wird dieses Formular direkt bei Antragstellung des Bausparvertrags mit ausgehändigt, es steht meist aber auch auf den Webseiten der Bausparkassen als Download zur Verfügung. Einige Bausparer erhalten ihr Formular auch jährlich per Post.

Wer seinen Freistellungsauftrag ausgefüllt hat, kann ihn ausdrucken und direkt an die Bausparkasse senden. Wichtig ist, dass das Formular vom Antragsteller unterzeichnet wurde – bei einem gemeinsamen Freistellungsauftrag von Ehegatten oder Lebenspartnern müssen beide unterschreiben. Wird der Bausparvertrag gekündigt oder ist die Zuteilung erfolgt, wird kein Freistellungsauftrag mehr benötigt. Zum Jahresende wird dieser daher automatisch von der Bausparkasse gelöscht, ein separater Löschungsauftrag muss deshalb nicht erteilt werden.

Muss die Wohnungsbauprämie versteuert werden?

Wer genügend Sparbeiträge in den Bausparvertrag einzahlt, kann die staatlich geförderte Wohnungsbauprämie erhalten. Diese ist, wie der Name bereits sagt, eine Prämie und kein Zinsertrag. Die Wohnungsbauprämie selbst muss folglich grundsätzlich nicht versteuert werden.

Bis zur Neuregelung der Abgeltungssteuer 2009 waren die Bauspar-Zinserträge steuerfrei, sofern man in diesem Jahr auch Wohnungsbauprämie erhalten hat. Heute ist dies anders: Unabhängig von der Wohnungsbauprämie gilt die Abgeltungssteuer für die Zinseinkünfte bei einem Bausparvertrag. Nur mit einem Freistellungsauftrag kann verhindert werden, dass Steuern von der Bausparkasse automatisch ans Finanzamt abgeführt werden.

Freistellungsauftrag für Bausparvertrag vergessen? Zu viel gezahlte Steuer zurückholen

Wer vergisst, rechtzeitig einen Freistellungsauftrag zu stellen, zahlt automatisch Abgeltungssteuer auf die Zinserträge des Bausparvertrages. Es ist jedoch möglich, die dann zu viel beziehungsweise unnötig gezahlten Steuern auch im Nachhinein durch die Steuererklärung zurückzuholen. Allerdings muss man damit rechnen, dass dies sowohl mehr Aufwand als auch eine längere Wartezeit nach sich zieht. Denn in der Regel dauert es einige Zeit, bis die Steuern wieder zurückerstattet werden.